Familiensysteme

Familiensysteme

Vielen Störungen und manchen schweren psychischen Erkrankungen ist jedoch nicht so leicht beizukommen. Sie gründen in schwerwiegenden Verstrickungen des Familiensystems. Über viele Generationen hinweg wurden Probleme vertuscht, nicht angesprochen oder verschleiert. Das rächt sich bei den Nachkommen. Sie haben eine schwere Last zu tragen und fühlen sich wie in Gefangenschaft dieser Familie, auch wenn sie längst räumlichen Abstand gesucht haben.

Klarheit können Systemaufstellungen bringen.

Wo setzt nun die Karma-Arbeit an?

Es wird oftmals von Reinkarnationstherapie gesprochen und damit suggeriert, man müsse nur sein Karma kennen und schon sind alle Konflikte und Krankheiten erklärt oder gar verschwunden.Das ist erfahrungsgemäß keineswegs so. Und deshalb spreche ich auch nicht von Reinkarnationstherapie sondern von Karma-ARBEIT. Jeder muss es selber tun und bereit sein sich ändern zu wollen. Der Reinkarnationsbegleiter bietet den Spiegel zur Selbsterkenntnis, die Hilfestellung, dass es überhaupt geschehen kann, dass man in seine früheren Leben schauen kann, sie fühlen und erleben kann und vor allem die nachtodliche Bewertung jedes vergangenen Lebens erfahren kann. Oftmals ist diese nachtodliche Rückschau wichtiger als das Leben selbst, denn erst dort wird deutlich welche moralische Qualität gelebt wurde und welche Entschlüsse für kommende Leben gefasst wurden. Was ist der Lernauftrag für die Zukunft?
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Wachstum

Wachstum

Genau hinschauen und sich selbst beobachten sind Fähigkeiten, die man sich aneignen sollte, um bei geistigen Wahrnehmungen nicht in die Irre zu geraten.
Ein Irrtum, der korrigiert wird, ist kein Problem. Wenn dieser jedoch zur Wahrheit erklärt wird, kann er die Entwicklung behindern. Meinungen und Vorgaben schaffen Vorurteile, die sich als Hindernis vor eine klare karmische Erkenntnis schieben können. Auch der Wunsch, etwas Besonderes gewesen zu sein kann zur Entwicklungsblockade führen.
Erhöhte Aufmerksamkeit und Mut zum eigenständigen Denken sind die Voraussetzung echter Imagination, Inspiration und Intuition.
Der Mensch schafft sich seine eigene Welt durch sein Fühlen und in der denkerischen Reflexion auf sein Empfindungsleben.
Das kleine Kind lebt ganz in sich und seinen elementaren Bedürfnissen und lernt erst ganz allmählich seine Umwelt als Gegenüber wahrzunehmen. Es schreit, wenn es Hunger hat oder sich nicht wohlfühlt. Es nimmt die Eltern wahr, jedoch nicht deren Bedürfnisse. Sein eigener innerer Erlebniskosmos ist Maßstab seines Verhaltens. Das steigert sich im 3. Lebensjahr zur Trotzphase, die in der Selbstwahrnehmung des eigenen Ich gipfelt.
Das Kind ist ein Egozentriker, das seinen Egoismus unreflektiert ausleben will. Mit der Erfahrung des Ich tritt jedoch die Möglichkeit ein, die Mitwelt differenziert und getrennt von sich wahrzunehmen und dadurch Empathie zu entwickeln. Und im günstigsten Fall wird der Mensch durch seine weitere Entwicklung ein soziales, hilfsbereites, mitfühlendes Wesen.
Dass dieser Idealfall nur selten eintritt, zeigt sich im alltäglichen Kleinkrieg in den Familien, Schulen, Gruppierungen und in der Zunahme psychischer Störungen.

Je nach Temperament und Charakteranlagen passt sich der Heranwachsende an seine Umwelt an oder er zwingt andere, sich an ihn und seine innere Welt anzupassen. Charaktere, die diesen Sozialmechanismus durchschauen und darunter leiden, sondern sich mitunter ab und werden Einzelgänger.
Ein solcher hat die Möglichkeit zu einer starken unabhängigen Persönlichkeit heranzureifen. Das ist jedoch ein steiniger, schmaler Pfad.
Andere wiederum versinken in Selbstmitleid und Anklagen gegen die böse Umwelt.
In Weltanschauungsgemeinschaften und Vereinen hat man einen Konsens geschaffen, gültige Ansichten und Regeln, an die man sich zu halten hat. Ein eigenständiges Beobachten und daran geschultes Denken ist dort oftmals nicht erwünscht. Und damit wird eine wirklich freie Entwicklung verunmöglicht.

Der auf ideale Weise entwickelte und sozialisierte Mensch hat genau wie alle anderen seine ureigene innere Welt. Er weiß jedoch, dass auch die anderen wirklich anders sind als er selbst und respektiert das. Die allermeisten Zeitgenossen weichen jedoch von diesem Ideal mehr oder weniger ab. Das erzeugt Druck und bereitet Unzufriedenheit und man sucht nach Lösungen. Durch ehrliche Selbstbeobachtung kann man sich korrigieren und einen Ausgleich schaffen. In diesem Prozess kann eine Psychotherapie oder Selbsterfahrungsgruppe hilfreich sein. Einseitigkeiten und Fehlverhalten werden gespiegelt und nach Strategien gesucht, um den Menschen aus seiner, manchmal zur Glasglocke gewordenen Isolation zu befreien. Er kann wieder frei agieren und an der sozialen Mitwelt teilnehmen.

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Karmischer Doppelgänger

Karmischer Doppelgänger

Was ist unter diesem Begriff zu verstehen? 
Ein Komplex unerlöster Seelenanteile aus früheren Leben begleitet jeden Menschen. Die Karma-Arbeit dient dazu diese Wesensanteile bewusst zu machen und zu verwandeln. Dieser Doppelgänger, gelegentlich auch Schatten genannt, bleibt uns erhalten. Es geht nicht darum ihn wegzuschicken oder gar zu entsorgen, denn alle Erfahrungen früherer Leben sind in ihm vorhanden. Negative wie gute Eigenschaften werden unbewusst und oftmals von der betreffenden Person ungewollt von ihm gesteuert. Er ist unser karmisches Kapital, steht uns jedoch erst dann zur Verfügung, wenn er in allen Teilen voll erkannt und eine Verwandlung der hindernden Anteile von uns geleistet worden ist.
Jede Tat, jeder Gedanke und jedes Gefühl bewirkt einen „Eintrag“ in dieses Wesen, nichts wird vergessen. Alles bleibt Gegenwart bis die bewusste Arbeit eine Veränderung bewirkt hat und damit auch die Vergangenheit bewältigt werden kann. Er ist alt wie ein Fossil und gleichzeitig quicklebendig und an der Zukunft interessiert.

Aus dem bisher Gesagten könnte man schließen, dass Karma-Arbeit nur bei diversen Problemen indiziert sei und der gesunde und sozial gut funktionierende, angepasste Mensch sei frei von karmischen Verstrickungen.
Das ist jedoch keineswegs der Fall. Die Erforschung zahlreicher früherer Leben – hunderte bis tausende im Vergleich – zeigt, dass das karmische Gewebe sehr komplex ist und jeder Mensch seine schlimmen wie guten Anteile daran hat. Es geht für alle Menschen darum, früher oder später und für viele sicher erst in späteren Leben, mit der Erforschung der eigenen karmischen Vergangenheit zu beginnen und an der Umwandlung belastender Anteile zu arbeiten. 
Und es ist klar, dass man eine gewisse Reife haben muss, um den schwerwiegenden Verschuldungen ins Auge sehen zu können. Deshalb ist diese Arbeit aus der geistigen Welt geschützt. Das höhere Selbst des Menschen und sein Engel bewahren ihn vor Einblicken, die er nicht verkraften könnte.

Gelegentlich hört man den Einwand: Es sei doch nicht nötig oder gut, so sehr in der Vergangenheit zu leben und sich ausschließlich mit früheren Leben zu befassen.
Diese Vorstellung von Karma-Arbeit zeugt jedoch von Unkenntnis dessen, was Karma ist. Karma ist gegenwärtige Wirkung vergangener Ereignisse und Taten. Wenn wir an der Erkenntnis und Umarbeitung des Karmas arbeiten, gestalten wir in diesem gegenwärtigen Tun unsere Zukunft bewusster und freier als wir es sonst könnten.
Wir sind mit geistigen Wesen – Engeln, Erzengeln und weiteren höheren Wesen—verbunden, die uns in diesem Prozess beistehen, damit er im guten Sinne gelingen kann.

Heide Oehms ist in Bonn als Karma- und Meditations-Begleiterin tätig.
Es können zurzeit jedoch nur noch in geringem Umfang neue Klienten angenommen werden.

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